Abzocke vermeiden

Viele Angebote im Internet erscheinen auf den ersten Blick gratis und vor allem harmlos. Doch dahinter kann eine Kostenfalle stecken. Das kannst du dir so vorstellen: Firmen, die auf hinterhältige Art ans schnelle Geld kommen wollen, denken sich coole Themen aus, die du vielleicht interessant findest. IQ-Tests, Hausaufgaben, Gratis-SMS, Geburtstagsinfos oder Führerscheintests sind üblich bei solchen Abzockerseiten. Wie du so eine Abzocke vermeiden kannst, findest du in der Checkliste.
Checkliste
- Wenn du dir bei bestimmten Seiten unsicher bist, frage besser deine Eltern oder deinen Lehrer um Rat.
- Finger weg von Anmeldeformularen, wenn du dir nicht wirklich sicher bist, dass du dieser Seite vertrauen kannst.
- Merkwürdige E-Mails, die in deinem Postfach landen und deren Absender du nicht kennst, solltest du sofort löschen, ohne sie vorher zu öffnen.
- Wenn dir eine Firma unseriös erscheint, gib ihren Namen bei Google ein und schau dir an, was andere Internetnutzer über diese Firma schreiben.
Wenn die Abzockfalle zugeschnappt hat
Nun ist es doch passiert und die Abzockerfalle hat zugeschnappt. Dieser Abschnitt hilft dir, wenn du auf einer Internetseite warst, wo ein Anbieter dir bestimmte Gewinne oder Dienstleistungen angeboten hat und du achtlos deine persönlichen Daten eingegeben hast. Du hast dir nichts dabei gedacht, als du auf einem Anmeldeformular deinen Namen, Adresse etc. eingegeben hast. Als du dann die Rechnung für etwas bekommen hast, bei dem du dachtest, es sei ein Gewinn, hast du dich gefragt, was Du nun tun sollst:
- Ignoriere die Rechnung nicht!
- Trau dich und sprich deine Eltern, Freunde oder andere Vertraute an. Sie wissen, wie du aus so einer Situation heraus kommst.
- Zahle die Rechnung nicht, wenn du dich betrogen fühlst. Denn wenn jemand von dir Geld haben will für ein Abo, so muss diese Person dir nachweisen, dass es zu einem Vertragsschluss gekommen ist.
- Wenn du unter 18 Jahren bist, müssen deine Eltern mit diesem Abo einverstanden sein und erst dann müsst ihr zahlen.
- Du solltest das Abo nicht kündigen. Eine Kündigung ist eine Bestätigung dafür, dass ein Vertrag geschlossen wurde, und bindet dich an dessen Vorgaben.
- Bei Fernabsatzgeschäften, also z. B. am Telefon oder eben im Internet, haben Verbraucher grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht.
- Lasst es nicht zu einem unnötigen Briefwechsel kommen. Es reicht, wenn ihr der Rechnung schriftlich widersprecht.



