Altersgrenzen und Datenschutz

Datenschutz ist ein brisantes Thema, mit dem auch du dich beschäftigen solltest. Vor allem wird es immer relevanter im Internet für viele Social Media Seiten, die du benutzt, und es ist wichtig sich darüber zu informieren, wie Facebook und Co mit deinen Daten umgehen und unter welchen Voraussetzungen sie es überhaupt dürfen.

Seit der DSGVO am 25. Mai 2018 änderte sich viel in Europa und auch einiges in Deutschland über den Datenschutz von persönliche Daten. Schau dir gerne nochmal unseren Artikel dazu an! Doch was hat das nun mit Altersgrenzen zu tun?

Im alten Bundesdatenschutzgesetz gab es noch keine Regelung, die sich direkt auf Kinder bezieht. Dies ist seit dem 25. Mai nun neu geregelt und ganz Europa und alle Firmen, die in Europa sind und hier einen Dienst wie WhatsApp anbieten, müssen sich daran halten.

Die DSGVO bietet aber auch einen gewissen Spielraum, denn Länder können selbst entscheiden wie tief die Altersgrenze sein soll, solange sie nicht unter 13 Jahre fällt. Deutschland aber bleibt bei der Regelung der DSGVO die Grenze auf 16 Jahre zu setzen, Österreich zum Beispiel hat die Grenze auf 14 Jahre gesenkt, Tschechien sogar auf die minimalen 13 Jahre.

Die Einwilligung zur Verarbeitung von Daten wurde durch die DSGVO nämlich angehoben, sodass du nun 16 Jahre sein musst um selbst dem Verarbeiten deiner Daten zuzustimmen. Bist du unter 16 Jahre alt, brauchst du die Einwilligung deiner Eltern. Das ist vor allem bei WhatsApp in großer Munde gewesen, denn es stand viel in der Zeitung wie etwa „WhatsApp jetzt ab 16 Jahren?“ –  das stimmt so nicht ganz, nur die Regelungen sind jetzt neu.

Wie WhatsApp die Regelung nun umsetzt ist aber eher fragwürdig, es reicht einfach per Klick zu bestätigen, dass du über 16 Jahre alt bist und dann darfst du WhatsApp weiter benutzen. Darüber denkt man dann nicht nach und es ist schnell gemacht, auch wenn man unter 16 Jahre alt ist und eigentlich seine Eltern fragen müsste. Es ist aber trotzdem wichtig sich über das Thema Datenschutz Gedanken zu machen. Denn auch wenn du zustimmst WhatsApp weiter zu nutzen, ist die Weitergabe deiner Daten nicht einfach abzutun und du solltest immer aufpassen was genau du genau von dir weiter- und preisgibst.