Cyber-Mobbing

Heutzutage kann fast jeder unbemerkt Videos mit seinem Handy von dir und anderen machen. Und nicht immer sind diese Videos dann nett oder lustig. Manche sind sogar ganz schön erniedrigend und werden über das Internet in sozialen Netzwerken (wie Facebook) oder auf Videoportalen (wie YouTube) online gestellt. In Chats geht das Geläster und Ausgrenzen dann weiter. Diese Art des Bloßstellens im Internet nennt man Cyber-Mobbing. 

Die Opfer stehen oftmals mit ihrem Problem ganz alleine da. Sie leiden still und sehen keine Chance, den gemeinen Attacken zu entkommen. Sie sind eingeschüchtert und scheuen sie sich in der Regel davor, Eltern oder Lehrer um Hilfe zu bitten.

Ein Beispiel

Unsere Tipps für dich

Wenn du oder eine Freundin/ein Freund von Cyber-Mobbing betroffen ist, dann könnt ihr folgendes dagegen unternehmen: 

  • Bei den meisten Anbietern kannst du unerwünschte Personen sperren oder sie zumindest bei den Moderatoren melden 
  • Sprich mit einem Erwachsenen darüber, aber auch mit Freunden
  • In ganz schlimmen Fällen kannst du dich auch an die Polizei wenden 
  • Mach Kopien von den Cyber-Mobbing Angriffen, so hast du Beweise in der Hand
  • Hilf anderen, die gemobbt werden 

 Vor allem: Lass dich nicht zum Opfer machen, denn das bist du nicht!

Fragezeichen


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Geschichte

Das Mramorgesicht des Sokrates

Mobbing ist eine Form des Konflikts, zumindest in der Anfangsphase des Mobbingverlaufs. Dazu eine kleine Geschichte von dem griechischen Philosophen Sokrates: 

 (469 v. Chr. - 399 v. Chr.)

Die Legende des Sokrates:

Die drei Siebe“

 Zu Sokrates kam einmal ein Mann und sagte:

 „Höre, ich muss dir etwas wichtiges über deinen Freund erzählen!“

 „Warte ein wenig“, -unterbrach ihn der Weise, „hast du schon das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe hindurchgehen lassen?“

 „Welche drei Siebe?“ fragte dieser erstaunt.

 „So höre: Das erste Sieb ist das der Wahrheit. Hast du dich von der Wahrheit der Sache vergewissert?“

 „Nein, ich habe es nur von anderen gehört“, erwiderte der Mann.

 „Nun denn, das zweite Sieb ist das der Güte. Ist die Ursache dafür, dass du diese Nachricht weitergeben willst, einem gütigen Motiv deines Herzens entsprungen?“ Der Mann musste schweigen.

 „Das dritte Sieb schließlich ist das der Nützlichkeit. Glaubst du, dass diese Nachricht meinem Freund oder mir von Nutzen sein wird?“

 Auch darauf kam keine Antwort.

 Da sagte der Weise: „Wenn also das, was du mir erzählen willst, weder wahr, noch gut, noch nützlich ist, dann behalte es lieber für dich.“

Da drehte sich der Mann wortlos um und ging beschämt davon.