Datenschutzgrundverordnung

Seit Mai 2018 ist es endlich so weit: Die DSGVO, also die europäische Datenschutzgrundverordnung, wird zur neuen gesetzlichen Grundlage für die Erhebung deiner persönlicher Daten und gilt nun in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

Dies betrifft aber auch US-amerikanische Konzerne, die Geschäfte in Europa tätigen, wie z.B. Facebook oder Google. Aber auch andere Einrichtungen wie Schulen und Bibliotheken sind betroffen.

 

 

Was hat die DSGVO für einen Einfluss auf deinen Alltag?

Der Datenschutz wird durch die neue Verordnung für alle europäischen Bürger verbessert und auch du bekommst mehr Rechte. So sind die Anbieter digitaler Dienste, wie. z.B. Snapchat oder WhatsApp verpflichtet, ihre Einstellungen standardmäßig so zu gestalten, dass möglichst wenige Daten von dir verarbeitet werden. Hierüber kannst du auch kostenlos Auskunft verlangen oder beantragen, dass du deine Daten erhältst, um sie auf einen anderen Diensteanbieter zu übertragen. Auch müssen dich die Firmen zukünftig informieren, wenn es bei ihnen ein Datenleck gab und deine Daten abgegriffen wurden.

Besonders relevant ist für dich ist die Gesetzesänderung, dass eine neue Altersgrenze für die Datenerhebung bei Online-Diensten eingeführt wird. Jetzt musst du mindestens 16 Jahr alt sein, um wirksam in die Verarbeitung deiner Daten einzuwilligen.

Bist du jünger als 16 Jahre, musst du  auf jeden Fall die Erlaubnis deiner Eltern einholen. Das ist wichtig bei Diensten wie WhatsApp und Co., die viele junge Menschen nutzen. Was passiert, wenn du bei der Altersangabe schummelst, ist derzeit bei vielen Diensten noch unklar, aber auf jeden Fall nicht legal. Am besten bereitest du dich schon mal auf ein Gespräch mit deinen Eltern vor!