Gefahren beim Klicken

Quelle: Eigene Kreation

Wie schlau bist du? Wie alt wirst du? Was passiert dir nächstes Jahr? 

Mit solchen und ähnlichen Fragen werben einige Internetanbieter für Intelligenztests, Lebenserwartungsprognosen, Rezepte, Hausaufgaben, Gratis-SMS u.v.m.

Angebote, die es scheinbar kostenlos im Netz gibt.

Auf den ersten Blick sehen auch die Abzock-Angebote gratis aus. Doch die Kostenpflicht ist meist versteckt am Seitenende, in kleiner Schrift oder im nächsten Klick.

Wo fiese Kostenfallen lauern, kannst du im Folgenden nachlesen.

Gewinnspiele

Bei einem Gewinnspiel wirst du dazu verführt, deine echten Daten einzugeben. Für eine Gewinnbenachrichtigung verlangen die Anbieter deine korrekte Adresse. Doch um nicht in ein teures Abo zu tappen oder mit Spam-Mails zugemüllt zu werden, solltest du deine persönlichen Daten (Infos zum Datenschutz) nicht angeben oder zumindest sorgsam mit ihnen umgehen.

Lass dich also von den Gewinnen nicht blenden!

Kostenpflichtige Software

Auch mit üblicher und normalerweise kostenloser Software kannst du von manchen Anbietern in die Abofalle gelockt werden. Wer z.B. bei "opendownload.de" oder "mega-downloads.net" seine persönlichen Daten eingibt und die AGB achtlos akzeptiert, hat ein 2-Jahres-Abo für ca. 96 Euro pro Jahr am Hals.

Wenn du kostenlose Software für deinen PC oder Mac suchst, solltest du direkt die Websites der jeweiligen Anbieter oder die Websites bekannter Computerzeitschriften  (z.B. www.chip.de) besuchen.

Musik Download

Musik gratis downloaden? Auch hier können saftige Preise im Kleingedruckten lauern. So kann beispielsweise ein Abo zuerst kostenlos sein, dann verlangt der Anbieter monatlich 7,90 Euro bei 20 Gigabyte Datenvolumen. Bei Nichtkündigung verlängert sich das Abo automatisch. Damit dir das nicht passiert, ist auch hier ein Blick in die AGB ein Muss!

Einzelne Lieder oder Musikalben bieten bekannte Anbieter wie "iTunes", "Amazon" oder "Musicload".

Eine Übersicht, wo du legal und günstig Musik downloaden kannst, findest du hier.

Übrigens: Was du im Umgang mit Musiktiteln und dem Urheberrecht beachten solltest, zeigt dir diese Seite.

Kostenpflichtige Tests und Quiz

Wer im Internet seine Intelligenz oder Lebenserwartung ermitteln möchte, kann dabei auf dreiste Anbieter stoßen. Zum Beispiel verstecken Anbieter wie "Lifetime-Tester", "Verkehrsprofi" oder "IQFight" ihre Kosten in den AGB. Damit man die Angebote nutzen kann, muss man sich mit seinen Daten anmelden oder registrieren. Um nicht ein teures Jahresabo und/oder eine Flut von Spammails o.ä. zu riskieren, gib deine Daten nicht preis!

Achtung: Auch bei Facebook lauern kostenpflichtige Quiz. Es kann passieren, dass du eine Meldung von Freunden erhältst, z.B. ob du bei diesem Quiz mitmachen willst. Solche Mitteilungen stammen meist nicht von Facebook, sondern von externen Diensten, die auf eine andere Seite locken. Wenn du dort aufgefordert wirst, deine Daten anzugeben, solltest du misstrauisch werden! Lieber Finger weg!

Versteckte Mitgliedschaftsgebühren

Viele Jugendliche suchen heute einen Partner oder neue Freunde im Internet. Doch nicht überall ist das kostenlos. So muss man bei einigen Singlebörsen eine Premium-Mitgliedschaft abschließen, um überhaupt Nachrichten an andere verschicken zu können. Beispielsweise kosten 3 Monate Mitgliedschaft bei "be2.de" 99 Euro! Bekannte Singlebörsen wie "friendscout24.de" oder "iLove.de" kosten 9,95 Euro im Monat. Für Jugendliche also nicht gerade ein Schnäppchen.

Dich kostenlos mit Leuten in deinem Alter unterhalten kannst du besser bei:

"http://www.schuelervz.net", "http://www.schueler.cc", oder "http://www.kwick.de".

Damit es keine bösen Überraschungen gibt, vor dem Chatten in die AGB schauen!

Übrigens: Wie du dich auf solchen Plattformen richtig und fair verhältst, kannst du hier erfahren.

Wo findest du kostenlose Hausaufgabenhilfen?

Quelle: Eigene Kreation

Eine Sammlung zu Hausaufgaben und Referaten findest du z.B. beim deutschen Bildungsserver. (http://www.bildungsserver.de)

 

Viele Hilfestellungen, Tipps und Erklärungen bieten auch Lernportale.

Hier ein paar Links zu Lernportalen:

 

Learnetix (http://www.learnetix.de)

Für Schüler der Klassen fünf bis dreizehn. Im Forum können sich Schüler gegenseitig unterstützen. Für viel Spaß sorgen auch Literaturrätsel und Sprichwortspiele.

 

Schülerlexikon  (http://www.schuelerlexikon.de)

Ein gutes Nachschlagewerk für Schüler ab der fünften Klasse. Schüler können hier gezielt Lexika zu insgesamt 17 Fächern nach Stichwörtern durchsuchen.

 

Wissen.de  (http://www.wissen.de)

In allen Fächern können sich Schüler online auf Klassenarbeiten vorbereiten oder Nachschlagewerke zur Rechtschreibung oder für Vokabeln und Fremdwörter nutzen.

 

Zurück zu Kostenfallen