Ein Blog oder auch Weblog ist eine Art Tagebuch im Internet. Du kannst da über deinen Alltag schreiben, dir kreative Ge­schichten ausdenken oder einfach das schreiben, was dich interessiert (zum Beispiel über Filme, Bücher oder Musik). Blogs bestehen aber nicht nur aus Text. Du kannst Links zu anderen Seiten einbauen und deine Lieblingsvideos, Bilder oder Musikstücke einbinden. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Hier stellen wir dir einige kostenlose Anbieter für Blogs vor. Es gibt noch viele mehr, aber diese drei werden besonders häufig genutzt.

Blogger.com (Blogspot)

WordPress.com

Tumblr.com


Findest du dich gut zurecht, wenn du auf neue Webseiten kommst? Gewiss ist dir auch schon aufgefallen, dass das Design der meisten Webseiten oft recht ähnlich aussieht.

Auffällige und bunte Designs sind zum Beispiel eher selten. Das hat einen Grund: Sie lassen sich einfacher und angenehmer benutzen, wenn Aussehen und Aufbau der Seite nicht zu verwirrend sind. Hier geben wir dir ein paar Tipps, was du be­achten solltest, wenn du eine eigene Website oder einen Blog betreibst.

Übrigens: Es gibt sogar eine Wissenschaft, die sich mit dem Thema Benutzerfreundlichkeit von Webseiten beschäftigt: Die Web-Usability (gesprochen: Web Jusebility). Der Begriff ist zusammengesetzt aus den beiden englischen Begriffen „use“ (= Benutzung) und „ability“ (= Eignung). Websites sollten so gestaltet werden, dass ein Benutzer sich gut auf ihnen zurechtfindet.

Gutes Design

  • Die Schrift ist gut lesbar.
  • Die Menüführung ist klar und einfach.
  • Das Design wirkt aufgeräumt.
  • Einheitliches Farbschema.
  • Wichtige Infos sind graphisch hervorgehoben.
  • Die Kontaktdaten sind sichtbar.
  • Die Links sind gekennzeichnet.

Schlechtes Design

  • Die Schrift ist zu klein
  • Es gibt kein Suchfeld.
  • Die Ladedauer der Seite ist zu lang.
  • Die Links führen ins Leere.
  • Das Logo führt nicht zurück zur Startseite.
  • Kein Impressum.

Damit deine Texte zukünftig noch besser sind, findest du hier Links zu anderen Webseiten, die dir beim Schreiben helfen.

Schreibwerkstatt

Die Schreibwerkstatt ist ein Forum für angehende Schriftsteller und Autoren. Hier kannst du deine ersten Werke, ob Gedicht, Thriller, Fantasy oder Novelle, einstellen und dir Kommentare und Tipps der anderen Mitglieder einholen. Außerdem findest du dort Rat­schläge und Hilfestellungen zum Schreiben.

Schneller tippen

Kostenloser Online-Kurs, um das schnelle Schreiben mit 10 Fingern zu lernen https://www.typingclub.com.

Sloganizer

Und wenn du nach einer Idee für eine Überschrift oder Ähnlichem suchst, dann versuch’s mal mit Sloganizer.

Synonyme finden

Kann ich mich noch anders ausdrücken? Immer die gleichen Wörter zu benutzen, ist doch langweilig.
Wenn du deinen Wortschatz erweitern möchtest und Synonyme suchst, haben wir einen tollen Tipp für dich, die Internetseite Deutscher Wortschatz.

Fotos mit Freunden teilen: Dazu findest du im Ínternet viele tolle Apps und Fotoportale. Welche am besten zu dir passt, kannst du hier herausfinden.

Instagram

Snapchat

Flickr

Fotolog

Ipernity

Ein Foto wie ein kleines Kunstwerk aussehen lassen: Dazu findest du im Netz freie Softwareprogramme, die dir viele kreative Möglichkeiten bieten, und zwar ganz umsonst. Mit dieser Gratis­software kannst du ebenso tolle Ergebnisse wie mit einem teuren und komplizierten Programm erzielen.

Hier findest du eine kleine Auswahl unserer Favoriten:

Gimp

Paint.net

Inkscape

Filter, Rahmen und Effekte wie ein Profi? Das kannst auch du, probier’s doch gleich mal aus!

In unserem Videotutorial zeigen wir dir, wie du zum Beispiel mit einem kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm kleine Fehler in einem Foto beheben oder völlig neue Effekte erzielen kannst. Wo du das Bildbearbeitungs-Programm Gimp runterladen kannst, erfährst du unter Bildbearbeitung Gimp. Dort gibt es auch einen Merkzettel zum Herunterladen, der dir eine Übersicht über die wichtigsten Funktionen von GIMP gibt. Also ran an die Maus und losgeklickt!


Du hast ein Video mit deiner Band gedreht? Oder du hast mit deinen Freunden einen kompletten Film gedreht und geschnitten? Jetzt sollen alle deine Freunde dein Meisterwerk sehen? Doch wie machst du das am besten?

Um Filme als Mail zu verschicken, sind sie meist zu groß. Deswegen gibt es Videoportale, bei denen du eigene Videos hochladen kannst. Alles, was du brauchst, ist eine schnelle Internetverbindung. Wir stellen dir einige der Portale vor, damit du weißt, was für Funktionen sie anbieten.

Bevor du dich entscheidest, wo du dein Video zeigen möchtest, solltest du dir überlegen, wem du es zeigen willst. Wenn du es nur ausgewählten Freunden zeigen möchtest, kommen für dich andere Videoseiten infrage, als wenn jeder Internetnutzer es sehen darf. Was für Möglichkeiten die Dienste hierfür anbieten, zeigen wir dir jeweils unter dem Punkt Datenschutz.

YouTube

Vimeo

Facebook

Das Filmen selbst kann oft sehr schnell gehen, aber damit ist das Video ja noch nicht fertig. Viel länger dauert meist im Anschluss das Schneiden des Videos. Wenn du aus mehreren Videosequenzen einen Film machen möchtest, Szenen wieder löschen oder eine Tonspur hinzufügen möchtest, brauchst du eine spezielle Software zur Videobearbeitung. Wenn du ein kostenloses Programm nehmen möchtest, ist der Windows Live Movie Maker eine Möglichkeit. Auf PC’s mit dem Betriebssystem Windows ist dieses Programm teilweise schon vorinstalliert. Ansonsten kannst du es dir runterladen. Mit dem Programm kannst du deinen Film dann zusammenfügen, mit Musik unterlegen, einen Titel und einen Abspann erstellen und natürlich auch Übergänge hinzufügen. Unser Tutorial erklärt dir, wie das geht.

Hier findest du den Windows Live Movie Maker.

Hast du dich schon mal gefragt, wie Filme wie „Shaun das Schaf“ oder „Wallace & Gromit“ produziert werden?

Eigentlich ist das ganz einfach. Es funktioniert wie bei einem Daumenkino: Zuerst werden viele einzelne Bilder erstellt. Dabei wird darauf geachtet, dass jedes Bild im Vergleich zum vorherigen kleine Veränderungen aufweist. Lässt man diese Bilder schnell hintereinander ablaufen, nehmen wir eine Bewegung wahr. Es sollten mindestens fünf Bilder pro Sekunde im fertigen Film verwendet werden. Je mehr es sind, desto flüssiger wirkt die Be­we­gung. Für 30 Sekunden Film werden also mindestens 150 Bilder benötigt.

Wenn du solche Filme selber machen willst, brauchst du also einen Fotoapparat und im Idealfall ein Stativ, damit der Film nicht ruckelt, weil sich der Bildausschnitt immer ändert. Wenn du kein Stativ hast, dann stelle deine Kamera irgendwo sicher ab und überprüfe, dass sie nicht verrutschen kann. Um richtig einschätzen zu können, wie viel du von Bild zu Bild verändern musst, kannst du zu Beginn etwas rumprobieren.

Hast du alle Bilder zusammen, musst du sie mit einem Filmprogramm zusammenfügen. Abhängig davon, wie viele Bilder du pro Sekunde verwenden möchtest, passt du die Anzeigedauer eines einzelnen Bildes an. Bei fünf Bildern pro Sekunde wird jedes Bild 0,2 Sekunden gezeigt. Wie du das mit dem Windows Live Movie Maker machen kannst, siehst du im Tutorial oben.