Tipps bei der Anbieterauswahl

Finn verwirrt von Mobilfunkanbietern

O2, T-Online, Vodafone, BASE, Mobilcom Debitel, simyo, Fonic, Klarmobil, congstar, yourfone und andere. Heutzutage gibt es eine Menge von Anbietern, die dir zur Verfügung stehen. Aber welcher ist nun der Beste?

Das kommt ganz darauf an, denn jeder nutzt sein Smartphone anders. Manche telefonieren mehr, andere sind häufiger im Internet. Deswegen ist es wichtig, dass du dich über die jeweiligen Vertragsbedingungen der Anbieter informierst.

Um erst einmal einen Überblick zu bekommen, kannst du dich über ein Vergleichsportal wie Check24 oder Smartchecker über verschiedene Tarife informieren. Hier kannst du zum Beispiel auswählen, ob du einen Vertrag mit oder ohne Handykauf abschließen möchtest oder ob du viel oder wenig telefonierst oder surfst. Je nach deinen Angaben werden dir verschiedene Tarife und Anbieter angezeigt. Das ist praktisch für einen ersten Überblick. Du solltest dich aber unbedingt direkt auf den Seiten der Anbieter informieren, wenn du für dich passende Verträge gefunden hast!

Figur Finn spricht

Interessierst du dich für zwei oder drei Verträge besonders, vergleiche die Tarife nach Angaben, die dir am wichtigsten sind. Wenn du zum Beispiel mit dem Smartphone viel im Internet bist, solltest du lieber 500MB freies Datenvolumen wählen statt 300MB.
Achte auch darauf, welches Netz dir dort angeboten wird. Denn Anbieter wie Fonic oder yourfone haben kein eigenes Netz. Das haben zurzeit nur O2, E-Plus, Vodafone und T-Online. Bei diesen Mobilfunknetzen gibt es Unterschiede. T-Online soll das beste Mobilfunknetz haben. Dahinter kommen O2 und Vodafone und schließlich E-Plus. Bei vielen Anbietern findest du auch Zusatzangebote wie „kostenlos von O2 zu O2 telefonieren“. Findest du so etwas, hör dich um, welchen Anbieter deine Freunde haben, um solche Vorteile nutzen zu können.

Hast du schließlich den für dich passenden Vertrag gefunden, besprich mit deinen Eltern, warum du genau diesen Vertrag für den richtigen hältst und was für Vorteile er gegenüber den anderen Verträgen hat. Denk dran, dass du noch keine Verträge abschließen kannst, weil du noch nicht volljährig bist. Mehr dazu: Geschäftsfähigkeit 

Prepaid-Karten

Sim-Karte von OpenClipart.org

Nicht nur bei Verträgen, sondern auch bei der Auswahl des richtigen Anbieters von Prepaid-Karten gibt es Tücken. Zum Beispiel wird oft in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) darauf hingewiesen, dass verzögert abgerechnet wird. Das bedeutet für dich, dass dein Guthaben-Konto auch ins Minus rutschen kann, weil der Anbieter nicht rechtzeitig mitbekommt, dass dein Guthaben eigentlich verbraucht ist. Bei manchen Anbietern muss dann sogar eine Strafe gezahlt werden. Unbedingt sollte in den AGB des Anbieters stehen, dass alle Verbindungen unterbrochen werden, wenn das Guthaben verbraucht ist.
Bei Prepaid-Karten ist es ganz besonders wichtig, das Kleingedruckte zu lesen und in die AGB der Anbieter zu schauen, um versteckten Tücken nicht auf den Leim zu gehen!

Praktisch sind spezielle Prepaid-Karten wie die CallYa JuniorKarte oder die T-Mobile CombiCard, bei denen kostenpflichtige Auslandsdienste oder 0180-Nummern gesperrt sind, sodass du nicht aus Versehen in eine Kostenfalle tappen kannst.