Computervirus

Computervirus

Computerviren sind versteckte Programme, die deinem Computer erhebliche Schäden zufügen können.

Mögliche Auswirkungen von Computerviren:

  • Manche Programme lassen sich nicht mehr starten
  • Daten gehen verloren
  • Der Rechner startet nicht mehr
  • Der Computer arbeitet ungewöhnlich langsam
  • Der Computer hängt sich regelmäßig auf

Dein Computer kann einen Virus durch Anhänge in E-Mails, Downloads aus dem Internet, Surfen im Internet, USB-Sticks oder CDs bekommen.

Wenn du eine E-Mail mit einem Dateianhang von einem unbekannten Absender erhältst, solltest du diese E-Mail nicht öffnen und sofort löschen! Um deinen Computer vor Viren zu schützen, gibt es spezielle Antivirenprogramme. Mehr dazu findest du in der Rubrik Antivirensoftware.

Fragezeichen

 

Mehr dazu kannst du auf juuuport.de erfahren.

Computerwurm

Computerwurm

Auch der Computerwurm ist ein Virus, also ein kleines Programm, der deinem Computer schaden kann. Die Bezeichnung "Wurm" hat er bekommen, weil er wie ein richtiger Wurm bis in die hinterste Ecke deines PCs kriechen kann. Wenn du das Programm öffnest, in dem der Wurm sitzt, vermehrt er sich von selbst. Dabei produziert er eigenständig Kopien. Dadurch wird dein Computer so stark ausgelastet, dass du selbst nicht mehr damit arbeiten kannst.

Er verbreitet sich auch durch E-Mails und Downloads, durch das Surfen im Internet oder durch Speichermedien wie USB-Sticks und Speicherkarten.

Wenn du einen Wurm auf deinem Computer hast, kann er sich beispielsweise per E-Mail an deine Freunde weiterleiten und deren Computern schaden.

Trojaner

Trojaner-Pferd

Hast du schon einmal etwas vom "Trojanischen Pferd" gehört?
Die alten Griechen wollten die Stadt Troja erobern. Und weil das gar nicht so einfach war, mussten sie sich etwas einfallen lassen. Sie bauten ein großes Pferd aus Holz und versteckten in ihm ihre Soldaten. Die Trojaner hielten das Pferd für ein Abschiedsgeschenk der Griechen und holten das Pferd in ihre Stadt. In der Nacht kamen die Soldaten aus ihrem Versteck, öffneten von innen die Stadttore und eroberten Troja.

Ganz ähnlich funktionieren Trojaner-Programme. Sie tarnen sich als kleine Spiele, Musik oder Bildschirmschoner. Sobald du so ein Programm öffnest, startet der Trojaner. Er sammelt deine Daten (zum Beispiel deine Passwörter) und leitet sie an die Macher der Trojaner-Software weiter.

Der Trojaner kann aber auch deine ganze Festplatte löschen oder dafür sorgen, dass Unbefugte Zugriff auf deinen Rechner bekommen. Im Gegensatz zu Würmern können sich die Trojaner aber nicht von selbst vermehren.

Bots & Botnetze

Ein Botnetzwerk steuert unbemerkt fremde Rechner, um Schaden anzurichten

Ein Bot ist eine Software, die weitestgehend selbstständig wiederholende Aufgaben abarbeiten kann. Es gibt gute Bots, die wichtige Aufgaben für Internetsuchmaschinen verrichten. Böse Bots dagegen schaden dem befallenen Rechner. Sie werden dazu genutzt, um beispielsweise massenhaft E-Mailadressen oder Kennwörter auszuspionieren. Der Rechner wird zum Zombie. Infiziert werden kann ein Rechner durch das Surfen im Internet oder auch durch Downloads und das Öffnen von E-Mail-Anhängen.

Ist diese Schadsoftware auf deinem Rechner installiert, wird er selbst versuchen, andere Computer zu infizieren. Die meisten Benutzer merken nicht, dass ihr Rechner von einem Bot befallen ist. Obwohl der Computer zum Zombie wird, funktioniert er für den Nutzer weiterhin normal. Bots können großen Schaden anrichten. So kommen 2/3 aller Spam-Mails aus Botnetzwerken.

Was kannst du tun...?

Sehr viel. Halte dein Betriebssystem und deine Antivirensoftware immer auf dem aktuellsten Stand. So schützt du deinen Rechner vor bösartiger Software. Gehe zur Checkliste und gucke, ob du alle Sicherheitshinweise beachtet hast.