Keiner darf deine Daten missbrauchen, sie gehören dir. Das heißt, dass deine persönlichen Daten, wie deine Adresse oder auch deine Telefonnummer, nicht von anderen Leuten genutzt werden dürfen und gegen Missbrauch geschützt sind. Datenschutz bedeutet also Schutz von personenbezogenen Daten

Was sind personenbezogene Daten?

Personenbezogene Daten sind persönliche oder sachliche Informationen und Angaben zu einer bestimmten Person. Es geht um folgende Angaben:

  • dein Name, Alter und Geburtsdatum
  • deine Adresse, Telefonnummer und E-Mail
  • deine Kontonummer, Ausweisnummer

Außerdem schützt das Datenschutzgesetz besonders sensible Daten, z.B.:

  • Ethnische Herkunft
  • Religiöse und weltanschauliche Überzeugung
  • Krankendaten
  • Informationen zum Sexualleben

Wer darf deine Daten nutzen?

 

Seit Mai 2018 ist es endlich so weit: Die DSGVO, also die europäische Datenschutzgrundverordnung, wird zur neuen gesetzlichen Grundlage für die Erhebung deiner persönlicher Daten und gilt nun in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.Dies betrifft aber auch US-amerikanische Konzerne, die Geschäfte in Europa tätigen, wie z.B. Facebook oder Google. Aber auch andere Einrichtungen wie Schulen und Bibliotheken sind betroffen.

 

Was hat die DSGVO für einen Einfluss auf deinen Alltag?

Der Datenschutz wird durch die neue Verordnung für alle europäischen Bürger verbessert und auch du bekommst mehr Rechte. So sind die Anbieter digitaler Dienste, wie. z.B. Snapchat oder WhatsApp verpflichtet, ihre Einstellungen standardmäßig so zu gestalten, dass möglichst wenige Daten von dir verarbeitet werden. Hierüber kannst du auch kostenlos Auskunft verlangen oder beantragen, dass du deine Daten erhältst, um sie auf einen anderen Diensteanbieter zu übertragen. Auch müssen dich die Firmen zukünftig informieren, wenn es bei ihnen ein Datenleck gab und deine Daten abgegriffen wurden.

Besonders relevant ist für dich ist die Gesetzesänderung, dass eine neue Altersgrenze für die Datenerhebung bei Online-Diensten eingeführt wird. Jetzt musst du mindestens 16 Jahr alt sein, um wirksam in die Verarbeitung deiner Daten einzuwilligen.

Bist du jünger als 16 Jahre, musst du  auf jeden Fall die Erlaubnis deiner Eltern einholen. Das ist wichtig bei Diensten wie WhatsApp und Co., die viele junge Menschen nutzen. Was passiert, wenn du bei der Altersangabe schummelst, ist derzeit bei vielen Diensten noch unklar, aber auf jeden Fall nicht legal. Am besten bereitest du dich schon mal auf ein Gespräch mit deinen Eltern vor!

Datenschutz ist ein brisantes Thema, mit dem auch du dich beschäftigen solltest. Vor allem wird es immer relevanter im Internet für viele Social Media Seiten, die du benutzt, und es ist wichtig sich darüber zu informieren, wie Facebook und Co mit deinen Daten umgehen und unter welchen Voraussetzungen sie es überhaupt dürfen.

Seit der DSGVO am 25. Mai 2018 änderte sich viel in Europa und auch einiges in Deutschland über den Datenschutz von persönliche Daten. Schau dir gerne nochmal unseren Artikel dazu an! Doch was hat das nun mit Altersgrenzen zu tun?

Im alten Bundesdatenschutzgesetz gab es noch keine Regelung, die sich direkt auf Kinder bezieht. Dies ist seit dem 25. Mai nun neu geregelt und ganz Europa und alle Firmen, die in Europa sind und hier einen Dienst wie WhatsApp anbieten, müssen sich daran halten.

Die DSGVO bietet aber auch einen gewissen Spielraum, denn Länder können selbst entscheiden wie tief die Altersgrenze sein soll, solange sie nicht unter 13 Jahre fällt. Deutschland aber bleibt bei der Regelung der DSGVO die Grenze auf 16 Jahre zu setzen, Österreich zum Beispiel hat die Grenze auf 14 Jahre gesenkt, Tschechien sogar auf die minimalen 13 Jahre.

Die Einwilligung zur Verarbeitung von Daten wurde durch die DSGVO nämlich angehoben, sodass du nun 16 Jahre sein musst um selbst dem Verarbeiten deiner Daten zuzustimmen. Bist du unter 16 Jahre alt, brauchst du die Einwilligung deiner Eltern. Das ist vor allem bei WhatsApp in großer Munde gewesen, denn es stand viel in der Zeitung wie etwa „WhatsApp jetzt ab 16 Jahren?“ –  das stimmt so nicht ganz, nur die Regelungen sind jetzt neu.

Wie WhatsApp die Regelung nun umsetzt ist aber eher fragwürdig, es reicht einfach per Klick zu bestätigen, dass du über 16 Jahre alt bist und dann darfst du WhatsApp weiter benutzen. Darüber denkt man dann nicht nach und es ist schnell gemacht, auch wenn man unter 16 Jahre alt ist und eigentlich seine Eltern fragen müsste. Es ist aber trotzdem wichtig sich über das Thema Datenschutz Gedanken zu machen. Denn auch wenn du zustimmst WhatsApp weiter zu nutzen, ist die Weitergabe deiner Daten nicht einfach abzutun und du solltest immer aufpassen was genau du genau von dir weiter- und preisgibst.

Verschiedene Passwörter im Internet und am Computer – das ist so eine Sache. Wusstest du, dass die meisten Passwörter viel zu einfach sind? So ist es für Hacker nicht schwer, sie zu knacken, um an deine Daten zu kommen.

Grundsätzlich gibt es zwei Methoden, wie Hacker Passwörter herausfinden können:
1. Der Nutzer gibt unbeabsichtigt sein Passwort heraus (siehe Phishing)
2. Der Hacker versucht es mit spezieller Software

Merkhilfe

Eine gute Möglichkeit, sich ein scheinbar kompliziertes Passwort zu merken, ist eine Eselsbrücke in Form eines Satzes. Man nimmt die jeweiligen Anfangsbuchstaben des Wortes, beachtet dabei Groß- und Kleinschreibung und wandelt gegebenenfalls manche Buchstaben in ähnlich aussehende Ziffern um, zum Beispiel „I“ in „1“.
Aus dem Satz „Nick surft jeden Tag 3 Stunden im Internet“ würde dann das Passwort „NsjT3Si1“ entstehen.

Tipps für ein sicheres Passwort:

Mit wenigen Handgriffen wird dein PC so sicher wie ein Tresor. Um es Passwort-Dieben schwer zu machen, beachte folgende Tipps, wenn du Passwörter erstellst.

  • Verwende nicht das gleiche Passwort für mehrere Seiten. Sollte zum Beispiel dein Facebook-Passwort geknackt werden, hat der Hacker auf diese Weise keinen Zugriff auf deinen E-Mail-Account.
  • Dein Benutzername und Passwort sollten unterschiedlich sein, weil der Benutzername vielen bekannt ist.
  • Das Passwort sollte aus mindestens 8 Zeichen bestehen. Personennamen, also dein eigener oder Namen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis sind keine guten Passwörter, da sie leicht zu erraten sind.
  • Das Passwort sollte aus einem Mix aus Zahlen, sowie großen und kleinen Buchstaben bestehen. Sonderzeichen wie Bindestrich und Ausrufezeichen können die Sicherheit deines Passwortes verbessern. Allerdings führen manche Sonderzeichen wie z. B. „/“ zu technischen Problemen. Das gleiche gilt für die Umlaute (ä, ö, ü) und das „ß“.
  • Speichere deine Passwörter niemals auf deinem Computer, weil sie durch bösartige Software ausspioniert werden können.
  • Du solltest deine Passwörter in regelmäßigen Abständen ändern. So nimmt die Möglichkeit, dass sie geknackt werden, deutlich ab.

Wie schütze ich mich vor Viren?

Was ist ein Computerwurm?

Was ist ein Trojaner?

Was sind Bots und Botnetze?

Anti-Viren-Software – warum?

Du brauchst eine Anti-Viren-Software oder auch Virenscanner genannt, um deinen Rechner vor Computerviren zu schützen. Er durchsucht deinen Rechner nach Viren und passt gleichzeitig auf, dass sich kein neuer Virus einnisten kann.

Doch Achtung: Du musst deinen Virenscanner regelmäßig aktualisieren, also ein Update starten, damit auch die neuesten Viren erkannt werden! Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann musst du außerdem dein Betriebssystem auf dem neuesten Stand halten. Dafür kannst du im Windows-Sicherheitscenter „automatische Updates“ aktivieren. Das Sicherheitscenter findest du unter Start > Programmzugriff > Standards.

Leider ist auch das nicht hundertprozentig sicher. Deshalb solltest du wichtige Dateien auf einem USB-Stick oder einer Festplatte speichern. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, Dateien mithilfe eines Online-Speichers wie dropbox.com abzusichern.

Wofür brauche ich eine Firewall und wie funktioniert sie?

Eine Firewall (engl.: Brandmauer) bewacht die rund 65.000 Ports des Computers. Ports sind die Schnittstellen zum Rechner. Alle Daten, die in den Computer ein- oder ausgehen, laufen durch diese „Türen“. Einige Daten dürfen durch bestimmte Ports laufen, anderen sollte man es besser verbieten, damit kein Schaden angerichtet werden kann. Die Firewall ist also eine Art Türsteher für deinen PC.

Die Firewall schützt vor unerlaubter Fremdnutzung, überwacht den Datenverkehr und beschränkt den Netzzugriff nach festgelegten Regeln. Bei aktuellen Betriebssystemen, z. B. Windows 10, wird eine Firewall mitgeliefert, die diese Grundfunktionen erfüllt. Auch viele Router haben eine Firewall-Funktion und sorgen damit für zusätzlichen Schutz.  

Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du zusätzlich eine vollwertige Firewall-Software installieren. Du kannst sie kostenlos im Internet herunterladen.

Zusammenfassung: Was kann ich gegen Viren tun?

Sehr viel. Halte dein Betriebssystem und deine Antivirensoftware immer auf dem aktuellsten Stand. So schützt du deinen Rechner vor bösartiger Software.

  • Anti-Viren-Software installieren und regelmäßig aktualisieren
  • Firewall-Software installieren und regelmäßig aktualisieren
  • Vorsicht bei E-Mails mit unbekanntem Absender: keine Links oder Dateianhänge öffnen
  • Sichere Passwörter verwenden
  • Betriebssystem regelmäßig aktualisieren (bei Microsoft Windows: automatische Updates aktivieren)
  • Regelmäßige Sicherheitskopien von privaten Dateien auf externen Datenträgern (z.B. DVD oder USB-Stick)
  • Gesundes Misstrauen bei allen Aktivitäten im Internet

Heute kann fast jeder unbemerkt mit dem Smartphone Videos von dir und anderen machen. 

Und nicht immer sind diese Videos nett oder lustig. Manche sind sogar ganz schön erniedrigend und werden über das Internet in sozialen Netzwerken, wie z. B. Facebook oder auf Videoportalen wie YouTube, online gestellt. In Chats und sozialen Communities geht das Geläster und Ausgrenzen dann weiter. Diese Art der Bloßstellung im Internet nennt man „Cyber-Mobbing“.

Die Opfer stehen oftmals mit ihrem Problem ganz alleine da. Sie leiden still und sehen keine Chance, den gemeinen Attacken zu entkommen. Sie sind eingeschüchtert und scheuen sich in der Regel davor, Eltern oder Lehrer um Hilfe zu bitten.

Unsere Tipps für dich

Wenn du selbst oder einer deiner Freunde von Cyber-Mobbing betroffen ist, könnt ihr folgendes dagegen unternehmen:

  • Bei den meisten Anbietern kannst du unerwünschte Personen sperren oder sie zumindest bei den Moderatoren melden
  • Sprich mit einem Erwachsenen darüber, aber auch mit Freunden.
    In ganz schlimmen Fällen kannst du dich auch an die Polizei wenden.
  • Mach Kopien von den Cyber-Mobbing-Angriffen, so hast du Beweise in der Hand
  • Hilf anderen, die gemobbt werden.
  • Vor allem: Lass dich nicht zum Opfer machen, denn das bist du nicht!
  • Lass dir von der bundeseinheitlichen Hotline für Kinder und Jugendliche bei Gewalt, Bedrohung, Mobbing und Erpressung helfen.
Falls du noch Fragen zum Thema „Cyber-Mobbing“ hast, kannst du auf juuuport nach einer Antwort suchen oder dir von den Scouts helfen lassen. Außerdem ist mobbing-schluss-damit eine hilfreiche Seite, wenn du gemobbt wirst oder anderen helfen möchtest.

Hier findest du einige hilfreiche Tipps, wie du dich im Internet verhalten und was du lieber lassen solltest. Diese Spielregeln für das Internet sind wichtig, um Mobbing im Netz zu verhindern.

Das kannst du tun
  • Veröffentliche persönliche Angaben in Online-Communities nur eingeschränkt (zum Beispiel nur sichtbar für deine Freunde)
  • Lade nur Videos oder Fotos hoch, bei denen du sicher bist, dass sie keiner gegen dich verwenden kann
  • Schließe neue Bekanntschaften im Internet nur mit Vorsicht (du weißt nie, wer hinter dem anderen Bildschirm sitzt)
  • Wenn du Opfer einer Mobbing-Attacke wirst, wende dich umgehend an eine Bezugsperson (Eltern, Lehrer, Geschwister, Freunde) Wenn du das Gefühl hast, belästigt zu werden, blockiere oder melde diese Person
Das lass lieber sein
  • Lade keine freizügigen Fotos oder Videos von dir und deinen Freunden hoch! Das Internet vergisst nie! Auch nach Jahren können deine Fotos gefunden werden
  • Achte beim Chatten darauf, dass du nicht zu viel Privates verrätst (Adresse, Handynummer, Kontonummer etc.)
  • Vertraue keiner Internetbekanntschaft: Du weißt nie, wer sich dahinter verbirgt Schließe dich keinen Mobbing-Gruppen an! Nach dem Prinzip: Was du nicht willst, das man dir tut, das füge auch keinem anderen zu

 

Bist du in den Sozialen Medien aktiv und kennst du dich gut aus? 

Dann sind dir wahrscheinlich Angebote wie Instagram, Snapchat, Whatsapp, Twitter, Pinterest oder Facebook bekannt, auf denen du dich mit deinen Freunden auszutauschen und interessante Inhalte teilen kannst. Doch genau wie überall sonst, gibt es auch hier Regeln. Damit du sicher in Sozialen Netzwerken unterwegs sein kannst, macht es Sinn diese Gefahren zu kennen. Darauf solltest du achten:

Pass auf deine Daten auf.

Sei vorsichtig damit, wem du im Internet deinen echten Namen oder deine Adresse verrätst! Soziale

Medien möchten, dass du dich mit deinem richtigen Namen anmeldest. Das macht es aber für Kriminelle viel leichter, dich auszuspionieren. Überhaupt gilt: Sei vorsichtig mit persönlichen Infos! Dinge, die du im Internet von dir preis gibst, werden immer gespeichert. Sie machen es einfach herauszufinden, wer du bist, wo du wohnst und was du gerade tust. 

Sieh dir deine Profil-Einstellungen an. Ist dein Profil öffentlich? Was ist für wen sichtbar? Bei vielen Netzwerken kannst du einstellen, dass nur deine Freunde deine Beiträge sehen. Diese Möglichkeit solltest du nutzen.

Unterhalte dich nicht mit jedem.

Es gibt Erwachsene, die gezielt versuchen, Jugendliche und Kinder in Sozialen Medien anzusprechen. Manche versuchen sogar dich zu einem Treffen zu überreden. Oft sind solche Erwachsene Pädophile, also erwachsene Menschen, die sexuell an Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren interessiert sind. Das ist illegal und du musst diesen Menschen nicht antworten. Wenn dir so etwas passiert, sage immer deinen Eltern oder einer einem anderen Erwachsenen Bescheid, dem du vertraust (siehe auch Cybergrooming).

Pass außerdem auf bei neuen Kontakten. Kriminelle sammeln manchmal so viele Freunde, wie möglich, um die dann auszuspionieren. Wenn du viele Fotos oder persönliche Informationen postest, können sie zum Beispiel sehen, ob gerade jemand zu Hause ist oder nicht. Daran können sie sehen, ob es sich lohnt einzubrechen.

Triff dich nicht mit Fremden.

Triff dich nicht mit Menschen, die du nicht kennst. Wenn doch, dann nie allein und immer an einem öffentlichen Ort, wie einem Café. Wenn du dich doch mit jemandem triffst, sage immer deinen Eltern, oder zumindest einem deiner Freunde, wo du sein wirst und mit wem du dich triffst.

Wenn du viel auf Instagram unterwegs bist, hast du bestimmt schon einmal dieses Zeichen vor einem Wort gesehen: #. Das ist ein Hashtag. Aber wozu nutzt man Hashtags?

verfassungswidrig

Ein Hashtag ist ein Schlagwort. Setzt du unter einem Bild oder Video das Doppelkreuz (#) vor ein Wort, wird das Wort markiert. Dadurch kann dein Beitrag von anderen Nutzern gefunden werden, wenn das Hashtag in der Suche eingegeben wird.

Mache Hashtags, die deine Bilder beschreiben. Dabei solltest du aber nur die wichtigsten Begriffe als Hashtags nutzen und nicht zu viele Schlagworte angeben. Es ist egal, in welcher Sprache du deine Hashtags machst. Wenn du deine Schlagworte in Englisch schreibst, werden mehr Leute deinen Beitrag sehen. Aber auch deutsche Hashtags werden von vielen Menschen gefunden. Gebe am besten schon bekannte Hashtags an, die oft verwendet werden. Außerdem kannst du auch Orte als Schlagworte nutzen.