Wenn du gerade das beste FIFA-Spiel deines Lebens absolviert hast, denkst du vielleicht darüber nach: „ob ich FIFA auch professionell spielen kann?“. Inzwischen machen genau das sehr viele junge Leute in verschiedenen Spielen. E-Sport (also elektronischer Sport) ist inzwischen ein weltweiter Trend und bei jung und alt gleichermaßen beliebt. Ob nun bei FIFA, League of Legends, Dota 2, CS:GO, Rocket League oder auch bei Fortnite, die Anzahl der Wettbewerbe und Zuschauer wächst von Jahr zu Jahr.

Aufgrund der erfolgreichen Entwicklung werden viele eSports-Teams mittlerweile durch bekannte Firmen unterstützt und gesponsert. Dazu gehören Samsung, Telekom und viele Fußballvereine. Bei uns in Deutschland sind das vor allem der FC Schalke 04, VFL Wolfsburg oder der VFB Stuttgart, die sich in verschiedenen Games professionell aufstellen. Viele Spiele werden schon seit Jahren professionell gespielt und es kommen immer weitere hinzu.

Eine Übersicht über die derzeit erfolgreichsten Spiele im Bereich E-Sport haben wir hier für dich zusammengefasst:

League of Legends
  • League of Legens Championship Series (LCS) als europäische und nordamerikanische eSports Liga, aufgeteilt in zwei „Splits“ – Sommer und Winter
  • Es wird immer im Team gespielt, zu den bekanntesten Teams gehören derzeit: Fnatic, SK Telecom T1 oder Team SoloMid (TSM)
  • Gewinner der LCS qualifizieren sich für das Finale – die League of Legends World Championship
  • 2017 wurde das Finale von 60 Millionen Menschen geschaut, meistens über die Streaming Plattformen Twitch oder YouTube, mit einem Preispool von circa 5 Millionen US-Dollar im Turnier
  • Finanziert und organisiert durch Riot Games – die Entwickler von League of Legends
  • Erfolgreichster und allgemein als bester Spieler angesehen: Koreaner Lee Sang-hyeok (21 Jahre alt!) – besser bekannt als „Faker“, gewann bereits 1,1 Millionen US-Dollar an Preisgeld
Dota 2
  • Dota 2 ist ein kostenloses Echtzeit-Strategiespiel und wurde 2013 von Valve offiziell veröffentlicht, vorher war es eine Modifikation für das beliebte Spiel Warcraft 3
  • Relativ ähnlich zu League of Legends im Spielprinzip – die Art von Spiel nennt sich auch Multiplayer Online Battle Arena (kurz = MOBA)
  • Das größte und bekannteste Turnier ist „The International“ und wurde erstmals 2011 auf der Gamescom in Köln gespielt, mit einem Preisgeld von circa 1,6 Millionen US-Dollar
  • Das letzte Turnier war 2017 und schüttete insgesamt circa 25 Millionen US-Dollar aus – Gewinner war Team Liquid, ein ebenfalls sehr bekanntes eSports Team das in vielen Spielen vertreten ist
  • Bekanntester Spieler und bester Verdiener bei Dota 2 und generell im eSports ist der Deutsche Kuro Salehi Takhasomi (25) – besser bekannt als „KuroKy“ – er ist Kapitän von Team Liquid und konnte in seiner Karriere bereits 3,5 Millionen US-Dollar mit Dota 2 verdienen
Counterstrike: Global Offensive
  • Counterstrike: Global Offensive (CS:GO) ist ein Online-Shooter, entwickelt ebenfalls von Valve in Kooperation mit Hidden Path Entertainment im Jahr 2012
  • Turniere werden organisiert durch dritte Parteien, aber auch durch Valve selbst, genannt werden diese Turniere Majors
  • Zu den bekanntesten und erfolgreichsten Teams gehören: fnatic, FaZe Clan, Cloud 9, SK Gaming und Astralis
  • Die Majors werden meistens über Twitch und YouTube ausgestrahlt, 2017 hat aber auch erstmals der Fernsehsender ProSieben das Finale der Intel Extreme Masters übertragen
FIFA
  • FIFA ist das beliebteste Fußball-Simulationsspiel der Welt und wird jedes Jahr von EA Sports in einer neuen Version herausgebracht
  • Zu den bekanntesten Turnieren im FIFA eSport gehören die FUT Champions Cups mit dem FIFA eWorld Cup und vor allem in Deutschland die virtuelle Bundesliga
  • Bei den FUT Champions Cups wird ein Preisgeld von 200.000 US-Dollar ausgeschüttet, die ersten 8 Spieler dieses Turnier qualifizieren sich dann für den FIFA eWorld Cup (FIWC), bei dem 2017 der Gewinner – Spencer „Gorilla“ Ealing – 200.000 US-Dollar gewann
  • Den ersten FUT Champions Cup für FIFA 18 gewann der erst 16-Jährige Donovan „DHTekkz“ Hunt
  • Zu den bekanntesten Teams im FIFA eSports gehören UNILAD, Hashtag United und viele bekannte Fußballklubs wie der FC Schalke 04, RB Leipzig, Manchester City oder der AS Rom

Kaum setzt du eine VR-Brille auf, glaubst du, fliegen zu können und in einer ganz anderen Welt zu sein.
Auf einmal siehst du alles in 3D.  Dabei wird dein räumliches Sehen eigentlich nur durch die VR-Brille simuliert, die aus zwei Linsen und Bildschirmen besteht, so dass man eigentlich doppelt sieht. Erst im Gehirn werden die unterschiedlichen Sinneseindrücke sozusagen zu einem einzigen Bild zusammengesetzt.

Virtual Reality, virtuelle Realität oder auch VR beschreibt das Eintauchen in eine künstliche Welt, die von einem Computer geschaffen wurde. Du hast nicht mehr den Eindruck, auf einen Bildschirm zu schauen, sondern mitten in dem Computerspiel selbst zu stehen, das dich um 360° umgibt. Du hast dadurch das Gefühl, direkt im Spiel zu sein.

VR-Brillen gibt es auch für zu Hause. Es gibt verschiedene Anbieter, die ihre Brillen zu verschiedenen Preisen verkaufen. Wenn du dich entscheidest, eine VR-Brille zu kaufen, musst du ein paar Dinge beachten.

  • Suche dir einen Erwachsenen, der mit dir zusammen nach der passenden VR-Brille schaut.
  • Kauf nicht gleich die erste VR-Brille, die du siehst. Es gibt verschiedene und einige passen besser für dich als andere.
  • Schau vorher nach, welche VR-Brille zu deinem PC, deiner Konsole oder deinem Smartphone passt.
  • Informiere dich am besten in einem Shop und probiere verschiedene Brillen vorher auf. Dadurch kannst du feststellen, wie du und dein Körper auf VR reagieren. Manchen Menschen wird davon schwindelig oder übel.

Hast du schon einmal Pokémon Go gespielt? Da bist du draußen in der realen Welt unterwegs und kannst mit deinem Smartphone virtuelle Pokémons fangen. Das Spiel funktioniert mittels GPS (Global Positioning System), und wenn du es zulässt, dass von deinem Handy die Standortdaten in Echtzeit übermittelt werden. So werden die echte und virtuelle Welt miteinander verbunden, oder auch die reale Welt um virtuelle Inhalte erweitert, daher der Name „Augmented Reality“.

Augmented Reality heißt auf Deutsch „erweiterte Realität“ und wird auch oft als „AR“ abgekürzt. Über die gerade betrachtete reale Welt werden virtuelle Grafiken, Texte oder eben Pokémons geblendet, nicht nur in Videospielen, sondern z.B. auch im Fernsehen. Wenn du ein Fußballspiel schaust, dann werden oft die Abseitslinie oder bestimmte Entfernungen eingeblendet, oder manchmal auch virtuelle Werbung. Das ist Augmented Reality. AR funktioniert auch auf deinem Smartphone. Zum Beispiel bei Snapchat oder Instagram, wenn du einen Filter benutzt. Es gibt auch mehere Spiele für dein Smartphone, die mit AR funktionieren.

Die beiden Spiele-Klassiker Tetris und Snake hat wohl jeder von euch schon einmal gespielt. Aber in der Öffentlichkeit? Mit echten Menschen als Spielfiguren? Wie soll das denn gehen? Urban Games: Das bedeutet so viel wie Computerspiele in die reale, physische Welt zu übertragen. Das geht. Und wie das geht, probier’s doch gleich einmal mit deinen Freuden aus!

 

Street-Pong

Die Vorlage ist der Spiele-Klassiker „Pong“. Wer zu langsam ist und den Ball nicht vor dem Aus bewahren kann, verliert. „Pong“ ist aus der Gaming-Welt nicht mehr wegzudenken. Der Spiele-Klassiker ist auch heute noch beliebter denn je und begeistert Kinder wie Erwachsene gleichermaßen. Als ursprüngliches Konsolenspiel ist es natürlich auch längst auf dem Smartphone verfügbar.

Man nehme:

  • 4 leere Pizzakartons oder andere Pappstücke
  • ca. 4 Meter Bindfaden,
  • ein Stück Straßenkreide,
  • einen dicken Textmarker
  • und eine Augenbinde.

Malt mit der Straßenkreide ein großes Quadrat auf den Boden. Dies dient euch später als Spielfeld. Auf zwei Pizzakartons schreibt ihr das Wort „Wand“ (oder englisch „Wall“). Die anderen beiden Kartons beschriftet ihr mit „PONG“. Diese stellen im Spiel die zwei Schläger dar. Befestigt an allen Kartons einen Bindfaden, damit man sie nachher um den Hals hängen kann. Nun kann das Spiel auch schon beginnen.

Spielanleitung
„Street-Pong“ ist für 5 oder mehr Spieler gedacht. Ein Spieler stellt sich in die Mitte eures Spielfeldes. Er ist der Ball und bekommt eine Augenbinde um. Alle anderen Spieler hängen sich die beschrifteten Pizzakartons um. Die zwei „Pongs“ stellen sich mit dem Rücken zum Spielfeld an gegenüberliegende Seiten. Die „Wände“ stehen sich mit Blick zum Spielfeld ebenfalls gegenüber. Sie haben zwei wichtige Aufgaben: Zum einen steuern sie die „Pongs“. Zum anderen dienen sie als Spielfeldbegrenzung. Ein Pong und eine Wand bilden jeweils ein Team. Der „Ball“ läuft nun mit verbundenen Augen umher und versucht an den beiden „Pongs“ vorbeizukommen und somit einen Punkt zu erzielen. Die „Wände“ müssen ihren Teampartnern zurufen, ob diese nach links oder rechts steuern sollen, um den Ball zu „fangen“. Stößt der „Ball“ an den

Rücken eines „Pongs“, so schreit dieser laut PONG. Gewonnen hat das Team mit den meisterzielten Punkten.

Das Spiel macht wirklich großen Spaß und lässt sich auch auf einer kleinen Fläche realisieren. Holt euer Bastelzeug aus der Schublade und raus mit euch auf die Straßen zum urbanen Game „Street-Pong“.

Viel Spaß!