Jump ‘n‘ Run ist eines der ältesten Spielegenres, weil sie auch schon zu Zeiten von 2D Spielen sehr beliebt und bekannt waren. Das ist vor allem so, da das Spielprinzip total einfach gehalten und auch super in 2D umzusetzen ist.

Spielprinzip eines Jump ‘n‘ Run kommt direkt aus der Übersetzung des Namens ins Deutsche. Jump heißt springen und Run heißt laufen und das ist auch schon das Grundprinzip eines Jump ‘n‘ Run Spiels. Deine Spielfigur läuft kontinuierlich und du musst über Hürden springen oder mit einem Sprung Gegenstände einsammeln oder Gegner bekämpfen. Das Spielprinzip ist aber total einfach, doch umso schwerer kann ein Jump ‘n‘ Run sein. Es ist teilweise sehr wichtig, deine Jumps, also deine Sprünge, zum richtigen Zeitpunkt auszuführen, um über eine Schlucht oder ähnliches zu springen. Fällst du in diese Schlucht, hast du verloren, und musst entweder von vorne oder vom letzten Checkpoint neu anfangen.

Zu den ersten und „Klassikern“ unter den Jump ‘n‘ Runs gehören Spiele wie Donkey Kong, Crash Bandicoot und Super Mario 64. Die beiden letzten war hingegen schon richtige 3D-Spiele, in denen aus Third-Person-Sicht zum Beispiel Mario bewegt und durch Level gebracht werden konnte.

Heutzutage sind Jump n Run Spiele aber etwas aus der Mode gekommen, viele Jump ‘n‘ Runs sind eher kleinere Spiele die schnell über deinen PC gespielt werden können. Spaß machen sie trotzdem!

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • eines der ersten Spielgenres
  • deine Spielfigur läuft meistens von selbst und du musst sie springen lassen
  • berühmte Spiele waren zum Beispiel Donkey Kong und Super Mario 64


Bei einem Rollenspiel schlüpfst du in die Rolle eines fiktiven Charakters (auch Avatar genannt). Diesen Avatar kannst du meistens selber gestalten und dir einen Namen aussuchen. Rollenspiele finden meist in einer Fantasiewelt statt, in der man sich bewegt. In einem Rollenspiel geht es darum, die Welt zu erkunden und Rätsel (sogenannte Quests) zu lösen. Dabei entwickelt sich dein Charakter immer weiter. Eine sehr bekannte Version von Rollenspielen sind MMORPGs (kurz für Massive Multiplayer Online Role Playing Game). Bei diesen Games, spielen tausende von Spielern online in einer Spielewelt. Sie können miteinander reden, gemeinsam an Aufgaben arbeiten oder gegeneinander kämpfen.

Das wohl bekannteste Beispiel für Rollenspiele ist World of Warcraft.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Du spielst einen fiktiven Charakter.
  • Den Avatar kannst du meistens selber gestalten.
  • Rollenspiele finden in einer Fantasiewelt statt.
  • Bei MMORPGs spielst du mit tausenden anderen Spielern online in der gleichen Welt.

Hier geht es nicht um den schnellen Spaß zwischendurch und darum, wer am meisten Glück hat, sondern um gute Planung und  vorausschauende Entscheidungen. Strategiespiele werden auch Aufbauspiele genannt. Bei einem Strategiespiel musst du Ressourcen
sammeln und damit etwas aufbauen. Zum Beispiel eine Stadt. Ressourcen sind je nach Spiel unterschiedlich. Meistens handelt es sich aber um Baumaterial, Nahrung oder Wasser. In Strategiespielen gibt es Herausforderungen für die du längere Zeit brauchst, um sie zu erfüllen. In Strategiespielen musst du strategisch denken und immer vorausplanen.

Gute Beispiele für Strategiespiele sind die Spiele der Anno-Reihe oder die Spiele der Siedler-Reihe.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Aufbauspiele
  • Du baust dir eine Stadt oder eine neue Welt auf.
  • Herausforderungen, für die du längere Zeit brauchst.
  • Strategisches Handeln und Vorausplanung sind wichtig.

Social Games spielst du mit oder gegen deine Freunde. Oft gibt es Kontakt
zwischen den Spielern und man kann sich gegenseitig helfen. Social Games sind häufig mit Sozialen Netzwerken verknüpft, zum Beispiel mit Facebook. Beispiele für Social Games sind Dorfleben, Clash Royale oder Quizduell. Die meisten bekannten Social Games kannst du auf deinem Smartphone oder auf einem Tablet spielen. Social Games sind meistens kostenlos. Einige Spielinhalte lassen sich aber auch hinzukaufen, zum Beispiel Extra-Leben bei Candy. Diese zusätzlichen Inhalte heißen dann In-App-Käufe.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Spiele mit oder gegen deine Freunde.
  • Sind häufig mit Sozialen Netzwerken wie Facebook verknüpft.
  • In-App-Käufe möglich.

Als Lernspiel kann eigentlich so gut wie jedes Spiel bezeichnet werden, da man mit jedem Spiel irgendetwas lernen kann. Der Begriff Lernspiel ist aber trotzdem sehr wichtig, aber eben nicht so einfach abzugrenzen. Es gibt auf jeden Fall Spiele, die eher auf das Lernen ausgelegt sind als andere Spiele.

Klassische Lernspiele werden meistens eher für erzieherische Zwecke eingesetzt, also schon ab im Kindergarten oder in der Grundschule, aber auch in den weiterführenden Schule, um Informationen mit Spaß zu vermitteln. Das klingt erstmal als wären Lernspiele nur ein schlauer Weg, um dich mit Schulsachen zu nerven, das ist nicht ganz falsch, aber sie machen trotzdem Spaß.

Ein ganz bekanntes Lernspiel was wahrscheinlich jeder schon mal gespielt hat ist Galgenmännchen. Das Spiel hilft bereits im Kindergarten beim Leseverständnis aber kann auch in jeder Altersklasse für das Lernen von Fremdsprachen oder ähnlichem eingesetzt werden.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Für jede Altersgruppe gedacht
  • Fokus auf einen positiven Lerneffekt
  • Spiele: Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging oder die Fremdsprachen-App Duolingo

Shooter sind sehr populär, aber auch nicht unumstritten, da sie viel Gewalt enthalten. Unterschieden wird in Ego-Shooter, auch First-Person-Shooter genannt, bei denen man direkt aus der Perspektive einer Person spielt, und in Third-Person-Shooter, bei denen man sozusagen über die Schulter schaut und seinen Charakter steuert. Das Ziel eines Shooters ist es immer, Gegner in unterschiedlichen Spielewelten zu bekämpfen. Meistens sind diese Gegner auch normale Spieler wie du, aber teilweise spielt man auch gegen computergesteuerte Gegner.

Es gibt viele verschiedene Wege, wie genau ein Shooter abläuft, da es so ein beliebtes Genre ist und es sehr viele unterschiedliche Shooter gibt. Das wohl bekannteste Spiel ist die Call of Duty-Reihe (abgekürzt: CoD), in denen man auf verschiedenen Maps Gegner bekämpfen muss. Zu der Reihe gehören auch Spiele, bei denen du dich in der Vergangenheit oder in einer futuristischen Zukunft bewegst. Ebenfalls sehr bekannt ist die Battlefield-Reihe, die etwas taktischer geprägt ist als CoD, meistens mit deutlich größeren Maps und einer längeren Spieldauer. Diese Spiele haben zwar auch eine Offline-Kampagne, aber hauptsächlich spielst du gegen andere, echte Spieler.

Es gibt aber auch Shooter, bei denen man möglichst unauffällig Gegner bekämpfen muss, zum Beispiel Payday oder die Hitman-Reihe. Diese finden dann oft offline statt und man spielt gegen computergesteuerte Gegner.

Shooter haben dementsprechend eine hohe Altersbeschränkung von meistens 16 Jahren oder älter, da sie sehr viel Gewalt enthalten. Beachte diese Altersbeschränkungen oder sprich darüber mit deinen Eltern.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Du spielst entweder aus Ego Perspektive oder aus Third-Person-Sicht.
  • Ziel ist es, in einer Spielwelt Gegner zu bekämpfen.
  • Oft wird online gegen andere Menschen gespielt, aber auch offline.
  • Es gibt viele verschiedene Arten von Shootern.
  • Shooter sind Spiele mit Gewalt und hoher Altersbeschränkung.


Musst du gerade auf den Bus warten und weißt nicht, was du machen sollst?

Casual Games sind Spiele, die du gut zwischendurch spielen kannst. Meistens musst du nicht Stunden am Stück spielen, um etwas zu schaffen. Casual Games kannst du in ein paar freien Minuten spielen. Die meisten Casual Games haben ziemlich einfache Regeln, so dass man sie schnell lernen kann. Dadurch hast du schnell erste Erfolgserlebnisse. Je weiter du kommst, desto schwieriger werden Casual Games meistens. Viele Casual Games sind technisch und strategisch ziemlich einfach. Ein Beispiel für Casual Games ist „4 Bilder ein Wort“.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Spiele für Zwischendurch.
  • Du benötigst wenig Zeit.
  • Einfache Regeln und leicht zu lernen.

Simulieren heißt, etwas so nachzuahmen, wie es in der Realität
ist. In einem Simulationsspiel simulierst du also eine Situation, die es auch im echten Leben gibt. Es gibt verschiedene Arten von Simulationen. Zum Beispiel gibt es Fahrsimulationen für Autos oder Züge. In einer Zugsimulation musst du also einen oder mehrere Züge so steuern, als würdest du tatsächlich einen echten Zug steuern. Es gibt auch Flugsimulationen für Hubschrauber oder Flugzeuge. In einer Simulation geht es darum, durch das Spiel Zusammenhänge zu lernen.

Ein Beispiel für ein Simulationsspiel ist Wildlife Park. Hier wird ein Freizeitpark mit wilden Tieren simuliert, den du leiten musst.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Simulation einer echten Situation
  • Es gibt verschiedene Arten von Simulationen.
  • Meistens geht es darum, Zusammenhänge kennenzulernen.

Knobelst du gerne, liebst knifflige Rätsel und hast Geduld? Dann magst du sicherlich Denkspiele. Bei Denkspielen sind logisches Denken und eine gute Kombinationsgabe gefragt. Meistens sind Denkspiele ohne Zeitdruck, dafür musst du dich gut konzentrieren. Zu Denkspielen zählen zum Beispiel auch klassische Spiele, wie Schach, Mahjong, Memory oder Sudoku. Im Videospielbereich sind gute Beispiele für Denkspiele Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging oder die Spiele der Professor Layton-Reihe.

 

 

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Logisches Denken und Kombinationsgabe sind gefragt.
  • Meistens kein Zeitdruck
  • Du musst dich gut konzentrieren.