Bei einem Rollenspiel schlüpfst du in die Rolle eines fiktiven Charakters (auch Avatar genannt). Diesen Avatar kannst du meistens selber gestalten und dir einen Namen aussuchen. Rollenspiele finden meist in einer Fantasiewelt statt, in der man sich bewegt. In einem Rollenspiel geht es darum, die Welt zu erkunden und Rätsel (sogenannte Quests) zu lösen. Dabei entwickelt sich dein Charakter immer weiter. Eine sehr bekannte Version von Rollenspielen sind MMORPGs (kurz für Massive Multiplayer Online Role Playing Game). Bei diesen Games, spielen tausende von Spielern online in einer Spielewelt. Sie können miteinander reden, gemeinsam an Aufgaben arbeiten oder gegeneinander kämpfen.

Das wohl bekannteste Beispiel für Rollenspiele ist World of Warcraft.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Du spielst einen fiktiven Charakter.
  • Den Avatar kannst du meistens selber gestalten.
  • Rollenspiele finden in einer Fantasiewelt statt.
  • Bei MMORPGs spielst du mit tausenden anderen Spielern online in der gleichen Welt.

Hier geht es nicht um den schnellen Spaß zwischendurch und darum, wer am meisten Glück hat, sondern um gute Planung und  vorausschauende Entscheidungen. Strategiespiele werden auch Aufbauspiele genannt. Bei einem Strategiespiel musst du Ressourcen
sammeln und damit etwas aufbauen. Zum Beispiel eine Stadt. Ressourcen sind je nach Spiel unterschiedlich. Meistens handelt es sich aber um Baumaterial, Nahrung oder Wasser. In Strategiespielen gibt es Herausforderungen für die du längere Zeit brauchst, um sie zu erfüllen. In Strategiespielen musst du strategisch denken und immer vorausplanen.

Gute Beispiele für Strategiespiele sind die Spiele der Anno-Reihe oder die Spiele der Siedler-Reihe.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Aufbauspiele
  • Du baust dir eine Stadt oder eine neue Welt auf.
  • Herausforderungen, für die du längere Zeit brauchst.
  • Strategisches Handeln und Vorausplanung sind wichtig.

Social Games spielst du mit oder gegen deine Freunde. Oft gibt es Kontakt
zwischen den Spielern und man kann sich gegenseitig helfen. Social Games sind häufig mit Sozialen Netzwerken verknüpft, zum Beispiel mit Facebook. Beispiele für Social Games sind Dorfleben, Clash Royale oder Quizduell. Die meisten bekannten Social Games kannst du auf deinem Smartphone oder auf einem Tablet spielen. Social Games sind meistens kostenlos. Einige Spielinhalte lassen sich aber auch hinzukaufen, zum Beispiel Extra-Leben bei Candy. Diese zusätzlichen Inhalte heißen dann In-App-Käufe.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Spiele mit oder gegen deine Freunde.
  • Sind häufig mit Sozialen Netzwerken wie Facebook verknüpft.
  • In-App-Käufe möglich.

Als Lernspiel kann eigentlich so gut wie jedes Spiel bezeichnet werden, da man mit jedem Spiel irgendetwas lernen kann. Der Begriff Lernspiel ist aber trotzdem sehr wichtig, aber eben nicht so einfach abzugrenzen. Es gibt auf jeden Fall Spiele, die eher auf das Lernen ausgelegt sind als andere Spiele.

Klassische Lernspiele werden meistens eher für erzieherische Zwecke eingesetzt, also schon ab im Kindergarten oder in der Grundschule, aber auch in den weiterführenden Schule, um Informationen mit Spaß zu vermitteln. Das klingt erstmal als wären Lernspiele nur ein schlauer Weg, um dich mit Schulsachen zu nerven, das ist nicht ganz falsch, aber sie machen trotzdem Spaß.

Ein ganz bekanntes Lernspiel was wahrscheinlich jeder schon mal gespielt hat ist Galgenmännchen. Das Spiel hilft bereits im Kindergarten beim Leseverständnis aber kann auch in jeder Altersklasse für das Lernen von Fremdsprachen oder ähnlichem eingesetzt werden.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Für jede Altersgruppe gedacht
  • Fokus auf einen positiven Lerneffekt
  • Spiele: Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging oder die Fremdsprachen-App Duolingo

Den Begriff Indie Game haben bestimmt schon viele von euch mal gehört, aber was ist überhaupt ein Indie Game und was zeichnet es aus? Warum sind große Titel wie FIFA oder CS:GO keine Indie Games mehr?

Das liegt schon einmal in dem Ursprung des Wortes Indie: Es ist eine Abkürzung für das englische Wort „inde – (gesprochen wie indie) – pendent“, also independent – unabhängig.

Es stehen nämlich in der Regel bei Indie Games keine großen Studios dahinter, sondern eher kleinere unabhängige Firmen und Spieleentwickler, die nicht die finanzielle Kraft von großen Firmen wie zum Beispiel Ubisoft haben. Werbung wird für neue Indie Games deswegen auch in der Regel nicht gemacht, da das Geld einem kleinen Indie Entwickler eher fehlt. Vor allem deswegen werden Indie Games auch eher im Internet über beispielsweise die Plattform Steam vertrieben und nicht im Handel.

Indie Games fokussieren sich auch meistens auf das Ausprobieren neuer Spielmechaniken oder neuer Spielideen, die eher ungewöhnlich und neu für viele Spieler sind. Damit heben sie sich von großen und klassischen Spielereihen ab und sind so (meistens) komplett anders als die großen Spiele, die man kennt. Trotzdem ist nicht jedes Indie Game gleich ein Erfolg, denn die neuen Spielmechaniken oder Storyideen kommen natürlich immer unterschiedlich gut an. Trotzdem bringen Indie Games immer wieder neuen Wind in die Welt der Computerspiele.

Das eigentliche bekannteste Indie Games, zumindest damals, ist Minecraft. Heutzutage total beliebt und erfolgreich wurde es früher noch als Indie Game bezeichnet, das ist heute eher nicht mehr der Fall.

Ein weiteres gutes Beispiel ist Kerbal Space Program, im dem du deine eigenen Raketen bauen und sie zu anderen Planeten starten lassen kannst. Kerbal Space Program ist dabei extrem detailliert, aber macht total Spaß.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Von kleinen, unabhängigen Entwicklern und daher meistens ohne viel Geld
  • Neue und innovative Spielmechaniken sowie Spielideen
  • Beliebtes Spiel, welches früher noch als Indie Game galt: Minecraft

Shooter sind sehr populär, aber auch nicht unumstritten, da sie viel Gewalt enthalten. Unterschieden wird in Ego-Shooter, auch First-Person-Shooter genannt, bei denen man direkt aus der Perspektive einer Person spielt, und in Third-Person-Shooter, bei denen man sozusagen über die Schulter schaut und seinen Charakter steuert. Das Ziel eines Shooters ist es immer, Gegner in unterschiedlichen Spielewelten zu bekämpfen. Meistens sind diese Gegner auch normale Spieler wie du, aber teilweise spielt man auch gegen computergesteuerte Gegner.

Es gibt viele verschiedene Wege, wie genau ein Shooter abläuft, da es so ein beliebtes Genre ist und es sehr viele unterschiedliche Shooter gibt. Das wohl bekannteste Spiel ist die Call of Duty-Reihe (abgekürzt: CoD), in denen man auf verschiedenen Maps Gegner bekämpfen muss. Zu der Reihe gehören auch Spiele, bei denen du dich in der Vergangenheit oder in einer futuristischen Zukunft bewegst. Ebenfalls sehr bekannt ist die Battlefield-Reihe, die etwas taktischer geprägt ist als CoD, meistens mit deutlich größeren Maps und einer längeren Spieldauer. Diese Spiele haben zwar auch eine Offline-Kampagne, aber hauptsächlich spielst du gegen andere, echte Spieler.

Es gibt aber auch Shooter, bei denen man möglichst unauffällig Gegner bekämpfen muss, zum Beispiel Payday oder die Hitman-Reihe. Diese finden dann oft offline statt und man spielt gegen computergesteuerte Gegner.

Shooter haben dementsprechend eine hohe Altersbeschränkung von meistens 16 Jahren oder älter, da sie sehr viel Gewalt enthalten. Beachte diese Altersbeschränkungen oder sprich darüber mit deinen Eltern.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Du spielst entweder aus Ego Perspektive oder aus Third-Person-Sicht.
  • Ziel ist es, in einer Spielwelt Gegner zu bekämpfen.
  • Oft wird online gegen andere Menschen gespielt, aber auch offline.
  • Es gibt viele verschiedene Arten von Shootern.
  • Shooter sind Spiele mit Gewalt und hoher Altersbeschränkung.


Musst du gerade auf den Bus warten und weißt nicht, was du machen sollst?

Casual Games sind Spiele, die du gut zwischendurch spielen kannst. Meistens musst du nicht Stunden am Stück spielen, um etwas zu schaffen. Casual Games kannst du in ein paar freien Minuten spielen. Die meisten Casual Games haben ziemlich einfache Regeln, so dass man sie schnell lernen kann. Dadurch hast du schnell erste Erfolgserlebnisse. Je weiter du kommst, desto schwieriger werden Casual Games meistens. Viele Casual Games sind technisch und strategisch ziemlich einfach. Ein Beispiel für Casual Games ist „4 Bilder ein Wort“.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Spiele für Zwischendurch.
  • Du benötigst wenig Zeit.
  • Einfache Regeln und leicht zu lernen.

Simulieren heißt, etwas so nachzuahmen, wie es in der Realität
ist. In einem Simulationsspiel simulierst du also eine Situation, die es auch im echten Leben gibt. Es gibt verschiedene Arten von Simulationen. Zum Beispiel gibt es Fahrsimulationen für Autos oder Züge. In einer Zugsimulation musst du also einen oder mehrere Züge so steuern, als würdest du tatsächlich einen echten Zug steuern. Es gibt auch Flugsimulationen für Hubschrauber oder Flugzeuge. In einer Simulation geht es darum, durch das Spiel Zusammenhänge zu lernen.

Ein Beispiel für ein Simulationsspiel ist Wildlife Park. Hier wird ein Freizeitpark mit wilden Tieren simuliert, den du leiten musst.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Simulation einer echten Situation
  • Es gibt verschiedene Arten von Simulationen.
  • Meistens geht es darum, Zusammenhänge kennenzulernen.

Knobelst du gerne, liebst knifflige Rätsel und hast Geduld? Dann magst du sicherlich Denkspiele. Bei Denkspielen sind logisches Denken und eine gute Kombinationsgabe gefragt. Meistens sind Denkspiele ohne Zeitdruck, dafür musst du dich gut konzentrieren. Zu Denkspielen zählen zum Beispiel auch klassische Spiele, wie Schach, Mahjong, Memory oder Sudoku. Im Videospielbereich sind gute Beispiele für Denkspiele Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging oder die Spiele der Professor Layton-Reihe.

 

 

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Logisches Denken und Kombinationsgabe sind gefragt.
  • Meistens kein Zeitdruck
  • Du musst dich gut konzentrieren.